Finanzierung einer gewerblichen Immobilie
05 Feb
Autor: admin - Kategorie: Finanzierung
Die Finanzierung von gewerblichen Immobilien
Nicht ausschließlich im privaten Bereich ist die Finanzierung einer Immobilie möglich, sondern natürlich müssen auch Unternehmen den Kauf oder Bau ihrer Bürogebäude, Fabrikanlagen oder von sonstigen gewerblichen Gebäuden finanzieren. Dieses wird unter dem Begriff der Gewerbefinanzierung zusammengefasst. Nicht zu verwechseln ist jeneArt der Finanzierung mit der Finanzierung von gewerblich genutzten Immobilien. Denn damit ist gemeint dass sich eine Privatperson eine Wohnimmobilie kauft und diese dann vermietet. Eine Gewerbeimmobilie ist jedoch im Eigentum eines Unternehmens und dient zum Zwecke der Durchführung des Betriebes. Nicht alle Banken bieten eine solche Finanzierung von gewerblichen Immobilien an, aber dennoch gibt es verschiedene Angebote, die man auch im Rahmen von einem Immobilienkredit Vergleich sondieren sollte.
Worauf sollte der Unternehmer bei der Finanzierung achten?
Wie bei der privaten Immobilienfinanzierung auch, so sollte natürlich auch der Unternehmer im Zuge der gewerblichen Immobilienfinanzierung darauf achten, verschiedene Angebote einzuholen und diese zu vergleichen. Durch den Immobilienkredit Vergleich lässt sich besonders im Rahmen der Finanzierung einer gewerblichen Immobilie sehr viel Geld einsparen, viel mehr als im privaten Bereich. Das liegt natürlich daran, dass die Darlehenssummen durchschnittlich im gewerblichen Bereich deutlich höher sind. Hier kostet eine Immobilie nicht wie im Privatbereich 150.000 Euro, sondern mitunter über eine Millionen Euro. Und ein Zinsunterschied von nur 0,20 Prozent gerechnet auf eine Millionen Euro würde eine jährliche Zinsersparnis von immerhin 2.000 Euro bedeuten.
Was sind die Unterschiede zwischen der privaten und gewerblichen Immobilienfinanzierung?
Unterschiede zwischen einer privaten und gewerblichen Immobilienfinanzierung gibt es einige, vor allen Dingen im Umfang der zu stellenden Sicherheiten und der Bonitätsprüfung. Beim privaten Immobilienkredit reichen der Bank in der Regel Schufa-Auskunft und Einkommensnachweise als Nachweise der Kreditwürdigkeit. Beim Unternehmen als Kreditnehmer müssen Bilanzen und Gewinn- und Verlustrechnungen vorgelegt und analysiert werden, die Entscheidungsfindung ist hier wesentlich aufwendiger. Zudem erhalten Unternehmen oftmals zinsgünstigere Immobilienkredite, die mitunter auch aus einem Programm von Gewerbekrediten gefördert und bezuschusst werden. Ferner sind natürlich auch die Laufzeiten des Darlehens beim Gewerbekredit teilweise deutlich größer, als wenn man privat eine Immobilienfinanzierung durchführt. Bezüglich der Sicherheiten gibt es kaum Unterschiede, denn in beiden Fällen von Finanzierung wird auf jeden Fall auf die finanzierte Immobilien eine Grundschuld eingetragen.
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